Lohnt sich ein Steuerberater für die Abrechnung mehrerer Streaming-Abos?

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  • #581
    SerienSvenja
    Teilnehmer

    Ich hab mittlerweile so viele Abos – Netflix, Disney+, Prime, Crunchyroll – und nutze das alles auch teilweise beruflich (ich mache Reviews und Content dazu). Mein Steuerberater meinte, ich kann das anteilig absetzen, aber er hat keine Ahnung von dem Bereich und wirkt ziemlich überfordert damit.

    Hat jemand Erfahrung damit, einen Steuerberater zu finden der sich mit sowas auskennt? Oder habt ihr das selbst gemacht mit ELSTER? Ich will nicht ewig suchen, aber auch keinen nehmen der dann Fehler macht.

    #582
    StreamerStefan
    Teilnehmer

    Ich mach das mit ELSTER selbst, ist eigentlich gar nicht so wild wenn man einmal drin ist. Du kannst Streaming-Abos als Arbeitsmittel eintragen, sofern du die berufliche Nutzung glaubhaft machen kannst. Am besten kurz dokumentieren wofür du welchen Dienst nutzt – Screenshot, paar Notizen reichen oft.

    Aber wenn du mehrere Dienste hast und auch noch Content draus machst (also eventuell Einnahmen), dann wird’s komplizierter. Da würd ich schon professionelle Hilfe empfehlen, allein damit du nichts vergisst was du eigentlich absetzen könntest.

    #583
    Lisa Schneider
    Moderator

    Ich hatte vor nem Jahr ein ähnliches Problem, mein alter Steuerberater hatte von digitalen Berufsfeldern echt null Ahnung. Hab dann nach jemand neuem gesucht und bin dabei auf https://www.cwagmbh.de gestoßen – die haben sich da deutlich kompetenter gezeigt, zumindest was den ersten Eindruck und die Erstberatung anging.

    Generell würde ich empfehlen, einfach ein paar Kanzleien anzuschreiben und konkret zu fragen ob sie Erfahrung mit Selbstständigen im Medienbereich haben. Die meisten machen kostenlose Erstgespräche, da merkst du schnell ob die Ahnung haben oder nicht.

    #584
    DokuDaniel
    Teilnehmer

    Guter Hinweis von Lisa. Ich würd noch ergänzen: schreib dir vorher auf was du alles absetzt oder absetzen willst – Abos, Equipment, Internetanteil, vielleicht sogar ein Homeoffice-Anteil. Dann siehst du im Gespräch sofort ob der Berater da mitdenkt oder nur Augen macht.

    Und ja, ELSTER kann man für einfache Fälle nehmen, aber bei mehreren Einnahmequellen plus Abzügen lohnt sich professionelle Hilfe fast immer – die sparen dir meistens mehr als sie kosten.

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