Startseite › Foren › Rund ums Forum › Feedback & Technik › Alpenüberquerung mit Rad – geführt oder lieber allein durchplanen?
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annisromo331 aktualisiert.
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26. September 2026 um 12:11 Uhr #1190
DokuDaniel
TeilnehmerHallo zusammen, ich überlege schon seit einer Weile eine Alpenüberquerung mit dem Fahrrad zu machen – so klassisch von München nach Venedig oder ähnliche Route. Jetzt frage ich mich ob ich das komplett selbst plane oder ob eine geführte Tour sinnvoller wäre. Ich bin kein Profi, fahre aber regelmäßig und habe konditionell keine Angst davor. Das Problem ist eher die Logistik: Gepäcktransport, Unterkünfte, Orientierung in unbekanntem Gelände. Hat jemand von euch sowas schon gemacht? Geführt oder solo – was würdet ihr empfehlen? Bin für jeden Erfahrungsbericht dankbar!
27. September 2026 um 06:53 Uhr #1191gretayard6
TeilnehmerAlso ich hab die Alpenüberquerung vor zwei Jahren solo gemacht und muss sagen – der Aufwand bei der Planung ist nicht zu unterschätzen. Unterkünfte entlang der Route sind in der Hauptsaison schnell ausgebucht, das war echt stressig im Vorfeld. Dafür hat man natürlich die volle Freiheit, das Tempo selbst zu bestimmen. Wenn du aber zum ersten Mal sowas machst, würde ich ehrlich gesagt eher zu einer geführten Tour raten, zumindest für den ersten Versuch. Einfach damit du weißt worauf du dich einlässt. Gepäcktransport inklusive ist auch Gold wert, das merkst du spätestens am dritten Tag mit vollem Rucksack bergauf.
27. September 2026 um 17:17 Uhr #1192bp763906c8
TeilnehmerIch bin letzten Sommer mit nem E-Bike rüber und war froh dass ich eine organisierte Tour gebucht hatte. Als jemand der nicht aus der Gegend kommt wäre ich ohne Guide wahrscheinlich dreimal falsch abgebogen 😄 Schau mal bei Transalp E-Bike vorbei, da hab ich damals meine Tour gefunden. War vom Ablauf her wirklich gut durchdacht, Gepäck wurde täglich zum nächsten Hotel gefahren und die Routen waren vernünftig ausgesucht. Nichts übertrieben schwieriges, aber trotzdem echtes Alpengefühl. Würde ich ohne Zögern wieder buchen.
28. September 2026 um 18:35 Uhr #1193annisromo331
TeilnehmerKommt halt wirklich auf dein Level an. Ich kenn Leute die haben das solo gemacht und es war die beste Erfahrung ihres Lebens, und andere die nach zwei Tagen genervt vom Navigieren waren und sich gewünscht hätten jemanden dabei zu haben der den Weg kennt. Für einen Erstversuch würd ich auch sagen: nimm die geführte Option. Du kannst immer noch im nächsten Jahr solo fahren, wenn du die Strecke und deine eigene Ausdauer besser einschätzen kannst. Der Stresspegel ist einfach deutlich niedriger wenn du dich auf das Fahren konzentrieren kannst statt auf Karten und Reservierungen.
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