Startseite › Foren › Rund ums Forum › Feedback & Technik › Gefährdungsbeurteilung im Betrieb – wo fängt man überhaupt an?
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danielaakhtar aktualisiert.
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8. September 2026 um 14:47 Uhr #1014
brandenkump2
TeilnehmerHallo zusammen, ich hoffe das passt hier irgendwie rein, auch wenn das Forum eigentlich anders ausgerichtet ist – aber ich weiß nicht wohin sonst damit.
Wir haben einen kleinen Handwerksbetrieb, ca. 12 Mitarbeiter, und mir ist jetzt klar geworden dass wir eigentlich eine ordentliche Gefährdungsbeurteilung bräuchten. Die Berufsgenossenschaft hat auch schon mal nachgefragt. Problem: Ich hab absolut keine Ahnung wie man da vorgeht, was rein muss, wer das macht usw. Hat jemand Erfahrung damit wie man das im Betrieb von Null aufzieht?
9. September 2026 um 19:33 Uhr #1015gretayard6
TeilnehmerDas kenn ich, haben wir vor zwei Jahren auch durchgemacht. Erstmal kurz zur Grundstruktur: Du gehst arbeitsplatz- bzw. tätigkeitsbezogen vor. Also nicht pauschal für den ganzen Betrieb, sondern du schaust dir jeden Arbeitsbereich einzeln an – welche Gefährdungen gibt es dort, wie wahrscheinlich ist ein Schaden, was machst du dagegen.
Für Handwerksbetriebe gibt’s von vielen Berufsgenossenschaften fertige Vorlagen, z.B. von der BG BAU oder der BGM je nach Gewerk. Die sind manchmal schon ganz brauchbar als Ausgangspunkt. Wichtig ist auch: das Ergebnis muss dokumentiert sein, irgendwelche losen Zettel reichen nicht. Und regelmäßig aktualisieren nicht vergessen, z.B. wenn sich Abläufe ändern.
10. September 2026 um 23:03 Uhr #1016Jan Bauer
ModeratorIch hab das bei uns auch mal angefangen und bin dabei auf einen Arbeitsschutzberater gestoßen, der das wirklich verständlich erklärt hat. Falls du dir erstmal einen Überblick verschaffen willst bevor du in die Umsetzung gehst – ich hab damals hier gute Infos gefunden, hat mir zumindest geholfen die Systematik zu verstehen.
Ansonsten: Was gretayard6 sagt stimmt, die BG-Vorlagen sind ein guter Einstieg. Aber ich würd empfehlen trotzdem nochmal jemanden drüberschauen zu lassen bevor du das einreichst, gerade beim ersten Mal.
11. September 2026 um 12:05 Uhr #1017danielaakhtar
TeilnehmerNoch als Ergänzung: Vergesst nicht die Mitarbeiter einzubeziehen. Die kennen die Risiken an ihrem Arbeitsplatz oft am besten und das ist auch gesetzlich so vorgesehen. Einfach mal kurze Gespräche führen oder eine kleine Runde machen – das verbessert die Qualität der Beurteilung enorm und die Leute nehmen das dann auch ernster.
Und falls ihr einen Sicherheitsbeauftragten habt, der sollte da auf jeden Fall mit an Bord sein.
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